Mit den neuen Armbändern zur sicheren Patienten-Identifikation hält eine weitere Neuerung Einzug in das Gros der deutschen Kliniken. Das Aktionsbündnis für Patientensicherheit sprach schon vor einiger Zeit eine Empfehlung für die moderne Identifikationstechnik aus. Viele Kliniken haben das zum Anlass genommen, um diese Patientenarmbänder in ihren Betrieb einzuführen.
Sie sind weder kostspielig noch unangenehm zu tragen und sie erleichtern den Klinikalltag: Patientenarmbänder, wie man sie mittlerweile auch im Internet auf Seiten wie http://www.mediaform.de/ bestellen kann, sind weiter auf dem Vormarsch. Bei einer stationären Aufnahme erhält nun jeder Patient ein persönliches, individuelles Armband, das neben dem jeweiligen Namen und dem Geburtsdatum auch einen Barcode enthält, der zur eindeutigen Identifikation des Patienten dient. Das hilft den Mitarbeitern der jeweiligen Klinik bei der Dokumentation und Analyse der Behandlungs- und Untersuchungs-Ergebnisse. Die Patienten sind allerdings nicht gezwungen, das Armband zu tragen. In einem Land wie Deutschland könnte man eine Zwangsetikettierung samt Barcode auch nur schwer durchsetzen, doch die meisten Patienten haben ohnehin kein Problem mit den neuen Armbändern. Durch die clevere, zeitgemäße Lösung gewährleisten die Kliniken eine gleichbleibend hohe Qualität in der Patientenversorgung. Über die Armbänder kann jederzeit die Identität eines Patienten bei allen Behandlungsschritten festgestellt werden. Das gilt auch für die Vergabe von Medikamenten, bei Operationen oder Bluttransfusionen. Gerade bei Demenz-Patienten, die über ihren bisherigen Behandlungsverlauf und ihr Befinden in den letzten Tagen und Stunden keine genauen Angaben mehr machen können, macht das intelligente Armband durchaus Sinn. In England und einigen anderen Ländern sind die Armbänder auch schon lange Pflicht.
Hat man ein Neugeborenes mit einem der Armbänder versehen, sind Verwechslungen, wie sie in der Vergangenheit ja bekanntermaßen hin und wieder vorkamen, ausgeschlossen. Was Kinder betrifft, kann noch ein weiterer Vorteil genannt werden: Die Patientenarmbänder sind nämlich aus einem Material, das sich nicht dehnen lässt und sie weisen ein ganz ausschlaggebendes Sicherheitsmerkmal auf! Durch den nicht wiederverschließbaren Verschluss ist nämlich gewährleistet, dass Kinder ihre Armbänder nicht untereinander vertauschen können. Als zusätzliches Sicherheitsmerkmal weisen die Armbänder eine Sollbruchstelle auf. Bleibt ein herumtobendes Kind einmal mit dem Patientenarmband irgendwo hängen, löst es sich einfach ab, noch bevor eine Verletzung entstehen könnte. Weist ein Säugling oder ein Kleinkind einmal ein Krankheits-Symptom auf, kann das Armband schnell Aufschluss über benötigte Medikamente oder sonstige Besonderheiten geben. Es dient auch als Fundament für eine Reihe weiterer Maßnahmen zur Verbesserung der Patientensicherheit. Es kann also abschließend gesagt werden, dass die Verwendung der Patientenarmbänder im Sinne einer besseren, schnelleren und sichereren Behandlung ist.